Effektiv Messer schleifen mit dem Wetzstahl: So geht’s! 

Mit stumpfen Messern macht die Arbeit in der K√ľche keinen Spa√ü. Mit einem Wetzstahl kann man seine Messer sch√§rfen. Das geht schnell und ist recht einfach. Im Vergleich zum Sch√§rfen mit dem Schleifstein hat der Wetzstahl gleich mehrere Vorteile.

 Wieso Wetzstahl statt Schleifstein?

Der Wetzstahl schärft ein Messer, indem er die mikroskopisch kleinen Unebenheiten, die sich mit der Zeit auf der Klinge gebildet haben, wieder aufrichtet und die Schneide dadurch glättet. So wird das Messer wieder scharf, ohne dass der Stahl der Klinge abgeschliffen wird. Es ist mehr ein Reinigen als Schärfen

Das Sch√§rfen mit dem Schleifstein ist zwar nicht weniger effektiv als der Wetzstahl, aber es besteht die Gefahr das Messer damit zu ruinieren. Unge√ľbte lassen deshalb besser die Finger davon.

Ein Schleifstein ist auch teurer als ein Wetzstahl. Den bekommt man n√§mlich schon ab 10‚ā¨.¬†

Messer sch√§rfen mit dem Wetzstahl ‚Äď so geht‚Äôs

Um das Messer mit dem Wetzstahl zu sch√§rfen, h√§lt man zun√§chst die Klinge einmal unter flie√üendes Wasser. Dann f√ľhrt man die Klinge vom K√∂rper weg in einem flachen Winkel und mit einer gleichm√§√üigen Bewegung von rund 20 Grad oben √ľber den Wetzstahl. Danach zieht man das Messer √ľber der Unterseite des Wetzstahls an.

Insgesamt sollte die Klinge drei- bis viermal √ľber die Ober- und Unterseite des Wetzstahls f√ľhren. Anf√§nger sollten dabei vorsichtig zu Werke gehen, um sich nicht zu schneiden.

Schärfe des Messers testen

Um zu pr√ľfen, ob das Messer scharf genug ist, hilft der Bl√§tter-Trick. Daf√ľr mit dem Messer Streifen in ein Blatt Papier schneiden. Wenn`s funktioniert ist das Messer scharf genug. Mutige k√∂nnen alternativ mit dem Finger √ľber die Klinge fahren. So habe ich es auch von meinem Opa gelernt.